Gerlach im Gespräch mit dem AKU

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Gerlach im Gespräch mit dem AKU

Regionale Vorhaben zur Energiewende und ökologische Vorhaben waren Gegenstand des Gesprächs zwischen den Vorstandsmitgliedern Helmut Winter (Karlstein) und Paul Gerlach (Aschaffenburg) des CSU-Arbeitskreises Umweltsicherung und Landesentwicklung (AKU) in der Region Bayerischer Untermain mit der Landtagsabgeordneten Judith Gerlach (Aschaffenburg).

Konkret ging es dabei insbesondere um die Umsetzung des „Integrierten Energie- und Klimakonzeptes für die Region Bayerischer Untermain“. Nach der anstehenden Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraftanlagen erhoffen sich die Gesprächsteilnehmer baldige Fortschritte bei der Ausweisung von Vorrangflächen für Windkraftanlagen, damit das anvisierte Ziel von 50 Anlagen erreicht werden kann.

Angesichts der inzwischen deutlichen Warnungen vor einem Klimawandel bleibe die angestrebte CO2-Minderung eine zentrale Aufgabe auch in der Heimatregion. Im Gespräch war auch eine über die beratende und motivierende Tätigkeit der Zentec hinausgehende operative Ausrichtung dieser von den Gebietskörperschaften Stadt und Landkreis Aschaffenburg und Landkreis Miltenberg gegründeten Einrichtung.

Auf Vorschlag von Helmut Winter, zugleich Fraktionsvorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion Aschaffenburg, will man weitere Aktivitäten mit den CSU-Fraktionsvorsitzenden im Stadtrat Aschaffenburg und im Kreistag Miltenberg besprechen. Die von dem 100 Mitglieder starken Umwelt-Arbeitskreis (AKU) angestoßene Renaturierung der Gersprenz fand bei der jüngsten Abgeordneten im bayerischen Landtag große Zustimmung.

Judith Gerlach sagte zu, sich bei den zuständigen Ministerien darum zu bemühen, dass die Zuständigkeitsfrage für die auch nach den europäischen Richtlinien wegen der ungenügenden Wasserqualität notwendige Renaturierung schnell beantwortet wird und die Maßnahme nach dem 1. Bauabschnitt zügig fortgesetzt wird. Die AKU-Vertreter verwiesen in diesem Zusammenhang auf das Beispiel der Aschaff-Renaturierung. Damals hatten sich die Behörden und betroffenen Kommunen auf eine vertraglich gesicherte Finanzierungs-Regelung geeinigt. Lobend erwähnt wurde das Landratsamt Aschaffenburg, das sich trotz fehlender Zuständigkeit um diese Umwelt-Maßnahme kümmert.


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