Juli 2015

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Drei-Gänge-Menü zur Prüfung

36 angehende Köchinnen und Köche brachten beim IHK-Prüfungsessen in Aschaffenburg am vergangenen Donnerstag die Töpfe zum dampfen: Als kreative Vorspeisen gab es Forellen, Lollo Rosso und Eichblattsalat, zum Hauptgang köstlichen Lammrücken, mediterranes Gemüse und Polentagries und zum süßen Nachtisch Quark und Himbeeren. Rund 30 geladene Gäste, darunter auch Judith Gerlach, kamen in den Genuss des leckeren Drei-Gänge-Menüs.

„Koch ist wirklich ein toller Beruf. Mit dem Erlernten kann man nicht nur Menschen in Restaurants beglücken, sondern auch im privaten Bereich auftrumpfen. Das Essen heute war wahnsinnig lecker“, zeigte sich Judith Gerlach begeistert.

Die Aufgabenstellung lautet wie folgt: Aus einem vorgegebenen Warenkorb musste in maximal sechs Stunden ein dreigängiges Menü für jeweils sechs Personen gekocht werden – beobachtet von erfahrenen Meistern und Fachlehrer der Kochzunft. Doch nicht nur Geschmack zählte am Ende, auch Sauberkeit am Arbeitsplatz und Wirtschaftlichkeit wurden bewertet.


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Sommerempfang mit Dr. Edmund Stoiber

Ein gelungener Sommerempfang des CSU-Kreisverbandes Aschaffenburg-Stadt fand erstmalig am Freitagabend im Kleinen Saal der Aschaffenburger Stadthalle statt. Gastredner war kein Geringerer als Dr. Edmund Stoiber, bayerischer Ministerpräsident a.D., der zum Thema „Europa – unsere Zukunft?!“ sprach. Die rund 250 Gäste hörten eine flammende Rede, in der Stoiber auf wichtige innen- und außenpolitische Themen einging und dabei mit spannenden Erlebnissen aus seiner einzigartigen politischen Laufbahn nicht sparte. In seinem Schlusswort betonte Stoiber: „Das Fragezeichen kann man getrost aus dem Titel der Rede streichen: Europa ist unsere Zukunft!“

Noch vor dem „Herrn Ministerpräsidenten“ sprach Judith Gerlach zur CSU-Grundsatzkommission, in der sie Mitglied ist. Im Rahmen der Parteireform „CSU baut Zukunft“ hat sich die CSU die Aufgabe gestellt, ihr Grundsatzprogramm von 2007 weiterzuentwickeln, um Antworten auf neue, große Zukunftsfragen zu geben.

Judith Gerlach: „Das neue Grundsatzprogramm soll Leitplanken setzen, die Richtung weisen, aber auch Spielraum lassen für neue Ideen. Es geht jedoch nicht darum, jedem Trend nachzueifern oder sich dem Mainstream anzupassen. Es geht vielmehr darum, sich klar zu positionieren sowie unsere Traditionen, Werte und Identität zu festigen, die uns als Gemeinschaft zusammenhalten, uns Orientierung und Halt geben. Ich freue mich, bei diesem Weg mitwirken zu dürfen.“

Die Entwicklung des neuen CSU-Grundsatzprogramms ist auf knapp zwei Jahre angelegt und läuft seit dem Parteitag im Dezember 2014. Dabei ist jeder eingeladen daran mitzuwirken: z.B. bei einer der zahlreichen Veranstaltungen im Freistaat. Für Oktober ist eine Veranstaltung zum neuen Grundsatzprogramm in Aschaffenburg geplant, wie Judith Gerlach mitteilte.


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„Wir brauchen die Feuerwehren dringend“

„Wer schnell hilft, hilft am besten“ brachte Judith Gerlach die Gemeinsamkeiten von Feuerwehr und Politik bei ihrem Grußwort im Rahmen des 140. Jubiläums der Freiwillige Feuerwehr Sailauf am gestrigen Sonntag auf den Punkt. Neben Judith Gerlach waren auch ihr Landtagskollege Peter Winter und die Bundestagsabgeordnete Andrea Lindholz gekommen.

Im Hinblick auf die Nachwuchssorgen vieler Vereine und auch Parteien sagte die Landtagsabgeordnete: „Werben sie für ihre tolle Arbeit, werben sie für ihr tolles Ehrenamt, erzählen sie den Leuten was daran Spaß macht und was sie hier alles erleben können, damit sich viele junge Menschen bei ihnen engagieren – wir brauchen die Feuerwehren dringend.“

Das zweitägige Festprogramm war mit einigen Höhepunkten bestückt: Am Samstag gab es ein Kickerturnier, selbstgemachte Pizzen sowie einen Schlager- und Oldieabend. Am Sonntag folgte der Festgottesdienst mit anschließender Parade zum Feuerwehr-Gerätehaus, einer Übung der Jugendgruppe und der Kinderfeuerwehr „Löschkids“ der Feuerwehr Sailauf sowie dem großen Festausklang mit den Original-Unter-Mittel-Oberkrainern.


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Hallo allerseits…

Mein Name ist Marie und ich durfte diese Woche als Praktikantin die Landtagsabgeordnete Judith Gerlach begleiten. Neben der Teilnahme an Ausschuss- und Fraktions- und Plenarsitzungen, hatte ich auch Gelegenheit, mich mit einigen Abgeordneten auszutauschen. Ein Highlight aber war das Sommerfest des Arbeitskreises Wehrpolitik. Dort war ich auf Du und Du mit der politischen Prominenz, die jeder in Bayern kennt. Markus Söder, Ilse Aigner und unser Justizminister Winfried Bausback sind nur ein paar Namen davon. In der Fraktionssitzung am Mittwoch, sprach Herr Horst Seehofer über die erfolgreichen Verhandlungen der CSU in Berlin bezüglich der Energiepolitik. Außerdem war Dr. Manfred Schmidt, Präsident des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge zu Gast bei der CSU und schilderte die neusten Entwicklungen und seine Einschätzungen in der Flüchtlingspolitik.

Die darauf folgende Plenarsitzung wirkte chaotisch, nicht von der Organisation her, sondern eher der Umgang der Politiker untereinander in der Sitzung. Während diese außerhalb des Plenarsaals einen recht gepflegt und sogar freundschaftlichen Umgang pflegen, scheinen alle Regeln der Höflichkeit in dem Plenarsaal über Bord geworfen zu sein.

Direkt im Anschluss an eine Anhörung des Sozialausschusses zur Umsetzung des Fonds Heimerziehung, konnte ich an einer Sitzung des Untersuchungsausschusses „Modellbau“ als krönenden Abschluss meines Praktikums teilnehmen. Echt spannend, sowohl inhaltlich, als auch wie sich der Verlauf einer solchen Anhörung gestaltet.

Rund um waren die vier Tage in München & im Bayerischen Landtag  faszinierend!


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„Stütze der Gesellschaft“

Kräftig ins Schwitzen kam Judith Gerlach am Donnerstagabend nicht nur wegen der hochsommerlichen Temperaturen. Die Landtagsabgeordnete besuchte auf Einladung der Vorstandschaft des TuS Leider das Boxtraining des Vereins und fand sich schnell mit Boxhandschuhen dem zwölfjährigen Theodor Richter gegenüber, der die 29jährige in die Kunst des Faustkampfes einführte.

„Respekt! Dieser Sport erfordert nicht nur Kraft, sondern auch Konzentration, Schnelligkeit und Technik“, zeigte sich Judith Gerlach von der Trainingseinheit beeindruckt.

Auch einige Mädchen trainieren im Boxraum des TuS Leider, der an sporttypischer Rustikalität nichts vermissen lässt und sich im Keller der vereinseigenen Sporthalle befindet. Die Boxabteilung des rund 1.200 Mitglieder starken Vereins zählt zwar nur etwa 70 Sportler, ist aber sehr erfolgreich: Sieben Meistertitel in verschiedenen Gewichtsklassen holten die Boxerinnen und Boxer im vergangenen Jahr nach Aschaffenburg-Leider.

Darüber hinaus beteiligt sich die Boxabteilung des 1893 gegründeten Verein seit 2009 am Programm „Integration durch Sport“ des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB). Dieses zielt darauf ab, Zuwanderer in Vereine zu holen und auf diesem Weg verstärkt am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. „Rund 60 Prozent der Boxer haben ausländische Wurzeln“, erzählt Abteilungsleiter Christian Reidelbach. Viele kommen aus Ländern der ehemaligen Sowjetunion; die beiden Trainer stammen aus Kasachstan und Moldawien. Andere haben polnische, bosnische, iranische, türkische, spanische oder griechische Wurzeln. Ein gelungenes Beispiel für „Integration durch Sport“ ist Vedat Saritag, der im Alter von zehn Jahren mit seiner kurdischen Familie aus der Türkei geflohen ist. Früher ein aggressiver Jugendlicher, hat er durch den Boxsport gelernt sich zu beherrschen. Nun hat der Sportler das Fachabitur fest im Blick und die deutsche Staatsangehörigkeit beantragt.

Judith Gerlach: „Es ist toll, was die Vereinsverantwortlichen, Betreuer und Trainer hier leisten. Solch aktive Vereine sind eine elementare Stütze unserer Gesellschaft, denn sie verbinden Generationen und Nationalitäten“.

b05


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