September 2015

  • -

Begeisterung und Lebensfreude

Auf Einladung des Lebenshilfe-Geschäftsführers Reinhard Lippert stattete Judith Gerlach den Lebenshilfe Werkstätten e.V. Schmerlenbach einen Besuch ab. Nach einem anfänglichen Informationsgespräch mit dem Werkstattleiter Dieter Jakob und dem Verantwortlichen für die Außenstellen Josef Taudte, durfte sich die Landtagsabgeordnete selbst ein Bild vom Arbeitsalltag der Mitarbeiter machen.

„Ob eine spontane Umarmung oder auch die ehrliche Begeisterung über ihr Arbeitsergebnis: die Menschen in den Lebenshilfe Werkstätten haben mich mal wieder mit ihrer Lebensfreude angesteckt. Danke, dass ich Euch über die Schulter schauen durfte.“, freute sich die Schweinheimerin über die tollen Eindrücke.

Der Lebenshilfe Werkstätten e.V. Schmerlenbach wurde am 5. November 1971 gegründet. Zunächst war der Zweck des Vereins, Werkstätten für Menschen mit Behinderung zu betreiben. Die Werkstätten bieten berufliche Bildung für Menschen mit Behinderung, fördern persönliche Stärken im Arbeitsbereich und festigen für die Teilhabe am Arbeitsleben. Werkstattstandorte befinden sich in Schmerlenbach, Großheubach, Stockstadt und Aschaffenburg. Im Laufe der Jahre ist der Verein immer mehr gewachsen und zu den Werkstätten sind die Bereiche „Betreutes Wohnen“ und die Tagesförderstätten dazugekommen.

Am Ende ihres Besuches konnte sich die Landtagsabgeordnete nochmal mit dem Geschäftsführer Lippert über eine eventuell geplante Teilzeitregelung in Werkstätten für Menschen mit Behinderung austauschen. „Es ist wichtig, dass die Politik mit den Betroffenen und Verantwortlichen immer im Gespräch bleibt. Dieser Austausch hilft mir immens, Probleme besser einzuschätzen und vor allem die richtigen Lösungen zu finden, die dann auch in der Praxis sinnvoll sind“, so Gerlach.

lebenshilfe_1


  • -

Vom Schaf zur Wolle…

Wo kommt eigentlich unsere Wolle her und können Politiker auch Traktor fahren? Diesen Fragen ging die CSU Schweinheim im Rahmen ihres Ferienprogramms bei der „Arche Armin“ am Fußberg in Schweinheim nach. Vom Schaf zur Wolle, vom Vlies zum Faden, vom Handkarren zum HightechTraktor – ein Blick in Vergangenheit und Gegenwart: Wer lebende, auf der Liste der bedrohten Haustierrassen stehende Coburger Fuchsschafe sehen wollte, wer wissen wollte, wie hochwertige Wolle entsteht und auf einer handbetriebenen Kardiermaschine gekämmt wird, wie ein Spinnrad funktioniert, wie mit einer Handspindel gearbeitet, mit Brettchen gewebt und Wolle mit pflanzlichen Farben gefärbt wird, war hier genau richtig. Christel und Armin Hock zeigten ein Sammelsurium von landwirtschaftlichen Geräten und traditionellen Handwerkstechniken – auch zum Mitmachen für die ganze Familie. Neben einer „Kräuterfee“ wurden auch Opas Handkarren und verschiedene Traktoren, vom Güldner bis zum Hightech-Schlepper, präsentiert.

Arche Armin 2


Jetzt meine Facebook-Seite liken!