November 2015

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Gelebte Demokratie

Nach dem CSU-Parteitag am vergangenen Wochenende in München, diskutierten die Christsozialen am Montagabend in der Aschaffenburger Stadthalle: der Kreisverband hatte die Parteibasis sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger zu einem „Zukunfts-Café“ eingeladen, um gemeinsam zu besprechen, wie die Politik auf aktuelle globale Entwicklungen reagieren und wie das Wertefundament der Gesellschaft zukünftig aussehen solle. Im Podium saßen die Landtagsabgeordneten Markus Blume, Vorsitzender der CSU-Grundsatzkommission, und Judith Gerlach, die ebenfalls Mitglied der Grundsatzkommission ist und die Veranstaltung moderierte.

Über 60 Personen waren gekommen. Hauptthemen waren die Zuwanderung und ein mögliches Leitbild. Einig war man sich, dass vor allem das Grundgesetz als Maßstab gelten müsse.

„Wenn wir nicht sagen, was uns wichtig ist, welche Werte hier gelten, dann ist es auch schwer, eine Richtung für Integration zu bestimmen“, machte Markus Blume deutlich.

Im Rahmen der Parteireform „CSU baut Zukunft“ soll das Grundsatzprogramm von 2007 weiterentwickelt werden, um Antworten auf neue, große Zukunftsfragen zu geben. In einem breiten Dialog innerhalb und außerhalb der CSU soll das christliche Wertefundament in diesem Prozess als Kompass dienen. Das überarbeitete Grundsatzprogramm wird im Herbst 2016 zum Parteitag fertig sein.

„Wir wollen die Parteimitglieder sowie die Bürgerinnen und Bürger an diesem Prozess teilhaben lassen. Demokratie lebt vom gemeinsamen Austausch. Es war eine fruchtbare Diskussion“, sagte Judith Gerlach.


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Be­ne­fiz­kon­zert für Kin­der- und Ju­gend­ho­spiz­

Den Tag mehr erleben, nicht dem Leben mehr Tage geben… – zum Be­ne­fiz­kon­zert „Noc­tur­ne“ für den Kin­der- und Ju­gend­ho­spiz­di­enst Aschaf­fen­burg/Mil­ten­berg hatte am vergangenen Sonntagabend der Ge­sang­ve­r­ein Con­cor­dia Straß­b­es­sen­bach in die Kirche St. Wendelinus geladen. Schon im Vorfeld meldete der Verein ein ausverkauftes Konzert, bei dem Judith Gerlach als Schirmherrin fungierte.

Mit einem kleinen Empfang bei Kerzen- und Lampionschein auf dem Kirchenvorplatz, begrüßte die Concordia um Vorsitzende Christina Aulbach die vielen Gäste mit Getränken und Laugengebäck. Vier Chöre und zwei Instrumentalsolistinnen zogen dann im Inneren des großräumigen Gotteshauses die Zuhörer mit Chor- und Instrumentalmusik, von mitreisendem Gospel bis zum gregorianischen Choral, in ihren Bann. Der Veranstaltungsort wurde mit Bedacht gewählt: Die Kirche St. Wendelinus trug wesentlich zur festlichen Atmosphäre und zur tollen Akustik des Konzertes bei. Moderator und Diakon Leo Stenger erläuterte zu jedem Musikblock kurz Herkunft und Bedeutung der einzelnen Stücke.

Judith Gerlach stellte in ihrem Grußwort die wichtige Arbeit des ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienstes heraus: „Wir haben am Bayerischen Untermain einen Verein, der sich mit Herz und Seele um Kinder mit lebensverkürzenden Erkrankungen und deren Familien kümmert. Um diesen Menschen zu helfen und ihnen Lebensfreunde zu vermitteln, ist der unbeschwerte Umgang mit den Kindern das zentrale Thema. So können sich diese Kinder das Lachen zurückerobern und für einen Moment ihre schwere Krankheit vergessen – und dies ist der Verdienst aller, die die Kinder auf ihrem Weg begleiten. Meinen herzlichen Dank, nicht nur für Ihr Interesse an erstklassiger Musik, sondern auch für Ihre Unterstützung des Kinderhospizdienstes.“


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Austausch mit der IHK

Die Nordbayern-Initiative, die Erweiterung der Hochschule Aschaffenburg, die Integration von Flüchtlingen auf dem Arbeitsmarkt, das Ladenschlussgesetz und seine Auswirkungen in der Praxis sowie das Transatlantische Freihandelsabkommen (TTIP) standen beim Treffen mit Vertretern der IHK‬ Aschaffenburg auf der Agenda.

„Es war ein spannender Austausch über wichtige und aktuelle Themen. Die IHK ist für unsere Region am bayerischen Untermain in der Aus- und Weiterbildung sowie der Unternehmensförderung ein verlässlicher Partner und trägt maßgeblich zu deren Erfolg bei“, sagte Judith Gerlach.


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