„Fairtrade ist eine Geisteshaltung“

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„Fairtrade ist eine Geisteshaltung“

„FAIRrückt“ – die Maria-Ward-Schule in Aschaffenburg ist nun eine „Fairtrade-Schule“. Seit 2006 setzt sich der soziale Arbeitskreis „FAIRrückt“ dafür ein, dass fair gehandelte Produkte an der ehemaligen Schule von Judith Gerlach angeboten werden. Dieses herausragende Engagement ist nun belohnt worden: Die Maria-Ward-Schule ist die 295. „Fairtrade-Schule“ in Deutschland und die dritte in Aschaffenburg.

In einer wunderschön gestalteten Feierstunde am Freitagmittag im Schulhof, gemeinsam mit allen Schülerinnen und Lehrern sowie vielen Gästen, überreichte Berit Schurse vom Weltladen Aschaffenburg die Urkunde. Der AK „Musik“ umrahmte die Auszeichnungsfeier schwungvoll mit südamerikanischen und afrikanischen Rhythmen.

„Mit dem Thema „Fairtrade“ haben die Schülerinnen sich den Herausforderungen der Zeit angenommen. In unserer Wegwerf- und Konsumgesellschaft zeigt diese Aktion die Wertschätzung für die Arbeit der Menschen in den Herkunftsländern. „Fairtrade“ ist vor allem eine Geisteshaltung, die von Respekt, Wertschätzung und Nächstenliebe geprägt ist“, betonte Judith Gerlach in ihrem Grußwort.

Fünf Kriterien muss eine Schule für diesen Titel erfüllen: Gründung eines Fairtrade-Schulteams, Erstellen eines Fairtrade-Kompasses, Verkauf und Verzehr von fair gehandelten Produkten an der Schule, fairer Handel muss im Unterricht behandelt werden und mindestens einmal im Schuljahr muss es eine Schulaktion zum Thema „Fair Trade“ geben.

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