„Der Wald blüht auf“ – Informationsbesuch im Staatsforst Heigenbrücken

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„Der Wald blüht auf“ – Informationsbesuch im Staatsforst Heigenbrücken

Nach Beschluss des Bayerischen Landtags wurde 2018 das Projekt „Der Wald blüht auf“ ins Leben gerufen. Dieses Naturschutzprojekt wird aus Mitteln für besondere Naturschutzleistungen im Staatswald vom Freistaat Bayern gefördert.

An verschiedenen unterschiedlichen Flächen im Forstrevier Heigenbrücken informierte Joachim Keßler, Leiter des Forstbetriebs Heigenbrücken der Bayerischen Staatsforsten, interessierte Bürgerinnen und Bürger im Revier des zuständigen Försters Albert Englert über aktive Maßnahmen an Naturschutzflächen im Staatswald.

Die beiden Forstleute zeigten, dass gerade im Nordspessart die Förster schon Jahre vor dem Landtagsbeschluss daran arbeiteten, die Vielfalt von Flora und Fauna auszuweiten, indem Offenlandflächen speziell gepflegt werden. Hier habe man sich auch Rat von externen Experten eingeholt.

Auf ehemaligen Wildäckern und verunkrauteten Wiesen wurden vom Forstbetrieb Heigenbrücken heimische Blühpflanzen eingesät. Die besonders angelegten Blühflächen seien dabei eine wichtige Lebensgrundlage für zahlreiche Insektenarten, die wiederum andere Tiere anlocken. Alle zeigten sich beeindruckt darüber, wie viel Arbeit der Förster im Verborgenen geschieht, die jedoch wertvolle und weitreichende Auswirkungen für Flora und Fauna im Spessart fördert.

Dankbar zeigten sich die interessierten Gäste auch, als die Waldführung am Wildpark Heigenbrücken mit einer Kostprobe von Wildbret aus dem Forstbetrieb Heigenbrücken ausklang.

„Es ist faszinierend, vor Ort zu erleben, wie unsere Förster im Spessart durch vielerlei Maßnahmen mitwirken, Artenvielfalt zu erhalten und weiter auszubauen. Vielen Dank an den Forstbetrieb Heigenbrücken!“ Judith Gerlach


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