Millionen-Programm für klimafeste Wälder

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Millionen-Programm für klimafeste Wälder

Etliche Gemeinden, Privatwaldbesitzer sowie Wein- und Obstbauern im Landkreis Aschaffenburg waren im August 2019 vom Sturmtief Bernd betroffen. Es war das gemeinsame Anliegen der Staatsministerinnen Judith Gerlach und Michaela Kaniber, gerade auch geschädigten Waldbesitzern so gut es geht, Unterstützung für stabile Zukunftswälder anzubieten. 
Staatsministerin Kaniber hat die waldbauliche Förderrichtlinie (WALDFÖPR) grundlegend neu gefasst und am 17. Februar 2020 in Kraft gesetzt. Bei der Unterstützung der privaten und kommunalen Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bietet diese zahlreichen Verbesserungen.

Spürbar höheren Fördersätze

Die Zuschüsse für private Waldbesitzer und Kommunen, die zukunftsfähige Mischwälder pflanzen, pflegen und erhalten, werden demnach nahezu verdoppelt: Bis zu 90 Prozent der entstehenden Kosten, werden so künftig vom Freiastat übernommen. Bis zu 80 Millionen Euro, davon rund 30 Millionen Euro Bundesmittel, werden bereitgestellt. Darüber hinaus hat das Forstministerium von einer Arbeitsgruppe Leitlinien für die Praxis erarbeiten lassen. Sie zeigen Chancen und Risiken für bereits etablierte sowie alternative Baumarten und sollen die Auswahl geeigneter Baumarten für stabile Zukunftswälder erleichtern. Die Leitlinien werden im Zuge neuer Erkenntnisse und Erfahrungen aus Wissenschaft und Praxis stetig weiterentwickelt.

Das neue Förderprogramm sowie die Leitlinien „Baumarten für den Klimawald“ finden sich im Internet unter

www.waldbesitzer-portal.bayern.de/foerderung
www.waldbesitzer-portal.bayern.de/klimawald-baumarten
Damit trägt der Freistaat dazu bei, unsere Wälder zu stärken und für unsere Kinder und Enkel zu erhalten.


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