Kirschen für den Klimawald von morgen

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Kirschen für den Klimawald von morgen

In diesen Tagen starten die Bayerischen Staatsforsten mit der Pflanzung und Saat von neuen Bäumen. Für den Forstbetrieb Heigenbrücken pflanzte die Bayerische Digitalministerin Judith Gerlach, MdL die ersten Kirschen.

„Unsere Wälder sind gerade hier im Spessart ein wesentlicher Bestandteil unserer Kulturlandschaft. Sie zukunftsfähig zu gestalten ist unverzichtbar. Wir begleiten deshalb Forschungen, mit denen wir etwa mit Hilfe von Satellitenbeobachtung mehr über den Klimawandel lernen. Nach Lösungen für den Klimaschutz suchen wir auch beim geplanten großen Digitalgipfel Ende November. So kann die Digitalisierung auch einen Beitrag dazu leisten, unseren heimischen Wald fit zu machen für die Klimaherausforderungen der Zukunft.“

Staatsministerin Judith Gerlach beim Start der Pflanzsaison im Spessart-Staatswald

Entscheidend für den erfolgreichen Waldumbau und die Zukunftsfähigkeit des Waldes ist es, die richtigen Baumarten auszuwählen. Die Staatsforsten setzen deshalb auf bewährte Baumarten wie Tanne, Eiche, Douglasie und Buche – aber auch auf ältere Baumarten, wie Elsbeere, Flatterulme, Esskastanie, Kirsche, Eibe, Feldahorn oder Sommer-/Winterlinde.

„Unser Ziel ist es, schneller als bisher geplant, diesen Umbau abzuschließen. Wir sind im Nordspessart bereits einen großen Teil des Weges hin zu stabilen Mischwäldern gegangen, die Wälder sind schon jetzt laubholzdominiert. Dennoch muss noch hier und da nachgebessert werden. Wir werden zu einer größeren Vielfalt im Wald kommen“.

Forstbetriebsleiter Joachim Keßler

Ziel der von der Bayerischen Staatsregierung beschlossenen Klimawald-Kulturen ist es, dass die neuen Bäume klimatoleranter sind als diejenigen, die ersetzt werden. Bis zum Frühjahr pflanzen die Bayerischen Staatsforsten in dem Zusatzprogramm, allein auf Flächen des Forstbetriebs Heigenbrücken, 10.000 junge Bäume für den Zukunftswald von morgen. #Staatsforsten #Zukunftswald


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