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Pressemitteilung: Deutscher Gewerkschaftsbund startet Zukunftsdialog

Zum Auftakt: Gespräch mit der bayerischen Digitalministerin Judith Gerlach in Aschaffenburg

Aschaffenburg. Zum Auftakt der regionalen Aktivtäten des DGB Zukunftsdialog „Reden wir über…?!“ waren der DGB Vorsitzende Aschaffenburg-Miltenberg Björn Wortmann (2. v. re.), Aschaffenburgs IG Metall Chef Percy Scheidler (2. v. li.) und DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching (li.) zu Gast bei der Bayerischen Digitalministerin Judith Gerlach in Aschaffenburg. Thema des einstündigen Gesprächs war die Gestaltung der digitalen Transformation und die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Beschäftigten. „Wir betrachten diesen Erstkontakt als gelungenen Einstieg eines gerade begonnen Dialogs mit Frau Ministerin Gerlach“, resümiert Frank Firsching.

Zum Einstieg in das Gespräch formulierte Björn Wortmann zwei Leitthesen: „Aus unserer Sicht bietet die Digitalisierung die Chance, Prozesse zu erleichtern, Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zu entlasten und somit Arbeit humaner zu gestalten. Dieser Transformationsprozess kann allerdings nur tragfähig und nachhaltig sein, wenn Gewerkschaften und Betriebsräte aktiv beteiligt werden.“

Ministerin Judith Gerlach sagte: „Ich bin überzeugt, dass die Gewerkschaften die Zeichen der Zeit erkannt haben und freue mich, dass wir die digitale Transformation gemeinsam und aktiv gestalten. Know-how-Transfer und die Einbindung der unterschiedlichsten Akteure sind auf dem Weg der Digitalisierung entscheidende Meilensteine.“

Folgen der Digitalisierung in der Region

Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) hat in einer Untersuchung veröffentlicht, dass im Zuge der Digitalisierung im Landkreis Miltenberg 24,3% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten von einem hohen Substituierbarkeitspotenzial betroffen sind (Vgl. Ldkr. AB 17,8%, Stadt AB 16,2%, Bayernweit 15,4%).

Insbesondere Tätigkeiten von Helfern, aber auch von Fachkräften sind dabei von Substituierung betroffen. IG Metall Bevollmächtigter Percy Scheidler dazu: „Wir wollen, dass niemand im Zuge der Digitalisierung arbeitslos wird. Das kann uns gelingen, wenn wir frühzeitig neue Anforderungen an Qualifikationen identifizieren und entsprechende Weiterbildungen angeboten werden.“

Dabei ist es wichtig, dass die Sozialpartner auf der einen und die öffentliche Hand, die Agentur für Arbeit und Institutionen zusammen arbeiten und konkrete Maßnahmen gemeinsam entwickeln.

Judith Gerlach verwies in diesem Zusammenhang auf die große Zahl mittelständischer Unternehmen in der Region. „Berufliche Weiterbildung wird in einer digitalen Arbeitswelt immer wichtiger, um im globalen Wettbewerb zu bestehen. Beschäftigte und Betriebe darin zu stärken und zu unterstützen, ist das Ziel des Pakts für berufliche Weiterbildung 4.0. Dazu werden z.B. bayernweit spezielle digitale Bildungsberater eingesetzt. Aber auch mit dem Digitalbonus wollen wir in Bayern die kleinen und mittelständischen Unternehmen auch weiterhin bei der digitalen Transformation unterstützen. Im Mittelpunkt der Förderung stehen digitale Produkte, Prozesse und Dienstleistungen sowie die IT-Sicherheit. Wir müssen die Menschen von heute in die Arbeitswelt von morgen mitnehmen.“

DGB Regionsgeschäftsführer Frank Firsching erläuterte anhand des DGB Index Gute Arbeit die Folgen der Digitalisierung, wie sie von den Beschäftigten erlebt werden: „Digitalisierung bedeutet derzeit vor allen Dingen eine zunehmende Arbeitsverdichtung, das heißt mehr Tätigkeiten müssen in derselben Zeit erledigt werden, weil sich Prozesse beschleunigen. Im Kontext der Zunahme von psychischen Erkrankungen gewinnt das Thema Digitalisierung eine besondere Bedeutung.“ Es gibt in den Betrieben Schutzverordnungen beim Umgang mit Gefahrenstoffen oder Lärm. Aber eine Schutzverordnung aufgrund von Stress und Arbeitsverdichtung gibt es nicht. Da ist dringender Handlungsbedarf angesagt.

Abschließend machte DGB Kreisverbandsvorsitzender Björn Wortmann deutlich, dass Gewerkschaften proaktiv an dem Transformationsprozess mitarbeiten werden und konkrete Projekte in der Region aktiv begleiten. Am 1. Juni wird der DGB zusammen mit der IG Metall im Martinushaus eine öffentliche Konferenz zum Thema „Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt“ durchführen.

Zudem wurde Digitalministerin Judith Gerlach zum nächsten Treffen der Innovationskommission bayerischer Untermain eingeladen, einem regionalen Zusammenschluss aus Gewerkschaften, Arbeitgebern und kommunalen Vertretern. Judith Gerlach folgt gerne der Einladung und begrüßt einen kontinuierlichen Austausch und Zusammenarbeit mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund.

Hintergrund und weitere Veranstaltungshinweise:

Der DGB hat 2019 den Zukunftsdialog „Reden wir über…?!“ gestartet. Hierbei will er der zentrale Ort des Austauschs und der Debatte sein. Neben vielfältigen Aktionen im öffentlichen Raum werden auch Gespräche mit weiteren politischen Mandatsträgern und VertreterInnen diverser Institutionen geführt. Am 18. März wird der DGB mit den Landtagsabgeordneten Martina Fehlner (SPD), Winfried Bausback (CSU), Helmut Kaltenhauser (FDP) und Berthold Rüth (CSU) sprechen. Abends wird es eine Lesung mit der Publizistin Madeleine Hofmann zum Thema „Generationengerechtigkeit“ in Lohr geben. Gespräche mit der neuen Hochschulpräsidentin Eva-Maria Beck-Meuth und dem Oberbürgermeister Klaus Herzog sind ebenso terminiert wie mit den für die Region zuständigen Bundestagsabgeordneten Bernd Rützel (SPD) und Andrea Lindholz (CSU). Am 26. März wird ab 12 Uhr vor der City Galerie ein Aktionstag zum Thema „Wohnen“ unter dem Motto „Bezahlbarer Wohnraum ist die halbe Miete“ organisiert. Im Mai werden zusammen mit der Europaunion Stadtspaziergänge zum Thema Europawahlen angeboten. Am 1. Juni organisiert der DGB Kreisverband Aschaffenburg-Miltenberg zusammen mit der IG Metall Aschaffenburg im Aschaffenburger Martinushaus eine Konferenz zum Thema „Digitalisierung der Arbeitswelt“.

 


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Von Roboter bis Computerspiel

Am „Open Day“ der Berufsfachschule für IT-Berufe durfte ich mir vergangenen Montag spannende IT-Projekte der Schülerinnen und Schüler aus Aschaffenburg anschauen. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Veranstaltung nun schon seit einigen Jahren als Schirmherrin betreuen darf – diesmal sogar als Digitalministerin. Nach dem Einblick in den diesjährigen „Open Day“ bin ich mir sicher: Bayern Digital kann mit solch kompetenten, jungen Azubis kommen! Vielen Dank auch an den Verantwortlichen Lehrer, Herrn Fünffinger, für sein großes Engagement.

Die Veranstaltung wird und diesem präsentiert. Dort finden sich auch Verlinkungen zum Main-Echo und MainTV:

http://www.bs2ab.de/index.php/collection/open-day-2019


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Cybersicherheit stärken und weiterentwickeln / Ausbau Digitale Verwaltung

Bericht aus der Kabinettssitzung vom 26. Februar 2019
26. Februar 2019

1. Cybersicherheit stärken und weiterentwickeln / Initiative „Online – aber sicher!“ gestartet / Start von Passwortcheck

2. Ausbau Digitale Verwaltung / Wichtigste Verwaltungsleistungen schon bis Ende 2020 flächendeckend in Bayern online / Leichte und nutzerfreundliche Webformulare für jedermann von überall abrufbar

http://www.bayern.de/bericht-aus-der-kabinettssitzung-vom-26-februar-2019/


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„Scheck is bäck“

Der Film „FACK JU GÖHTE 3“ war mit über 6 Millionen Besuchern so erfolgreich, dass das Team um Bora Dagtekin, Elyas M’Barek und Constantin-Film die Förderung jetzt an den FilmFernsehFonds Bayern zurückzahlen konnte.

Damit wandert das Geld wieder in den Fördertopf und kann für neue Projekte eingesetzt werden – etwa „Das perfekte Geheimnis“, wo ich bei den Dreharbeiten in den Studios der Bavariafilm dabei sein durfte. Filme Made in Bavaria begeistern jedes Jahr ein Millionen-Publikum. Deswegen: Raus aus dem Sofa und rein ins Kino.


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Künstliche Intelligenz ist Schlüsseltechnologie

Künstliche Intelligenz ist DIE Schlüsseltechnologie um die Möglichkeiten der Digitalisierung für uns zu nutzen. Das gilt für Cybersicherheit ebenso, wie für das autonome Fahren oder medizinische Behandlungen. Darüber habe ich beim Zukunftskongress von vbw Bayern und dem BDI mit bayerischen Unternehmern gesprochen. Wir investieren in den kommenden fünf Jahren 280 Millionen Euro in das Kompetenznetzwerk „künstliche maschinelle Intelligenz“ und stärken dadurch unsere Hochschulen und außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Wichtig ist dabei, dass die Ergebnisse aus der Wissenschaft schnell den Weg in die Praxis schaffen. Das ist die Grundlage dafür, dass unsere Unternehmen schon heute die digitalen Geschäftsmodelle von morgen entwickeln können.

 


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Video Judith Gerlach CSU Fraktion Landtag MdL

Staatsministerin Judith Gerlach im Videoporträt

Schon gesehen? Es gibt auf dem Youtube-Kanal des Freistaats jetzt eine Video-Porträt-Reihe mit allen Kabinettsmitgliedern! Seit heute auch mit der Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach, MdL. Sie beantwortet dabei unter anderem Fragen wie: Was ist das Schönste an ihrer Aufgabe? Worin sieht sie die Stärke Bayerns? Wer war der Held ihrer Kindheit? Was kann sie von ihren Kindern lernen?

Schauen Sie doch mal rein!


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CSU Landtag Judith Gerlach MdL

Interview: Mit der Digitalministerin auf dem Weihnachtsmarkt

main.tv begleitete Staatsministerin Judith Gerlach auf den Aschaffenburger Weihnachtsmarkt und sprach mit der Landtagsabgeordneten über Privates und ihre politischen Ziele.

Sehe Sie das Interview hier auf der Seite von main.tv.


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CSU Fraktion Judith Gerlach Staatsministerin

Regierungserklärung: Bayern ist es wert

„Bayerischer Digitalisierungsgipfel, regelmäßiges Digitalisierungskabinett mit den anderen Ressorts und eine länderübergreifende Zukunftskommission zur Digitalisierung sind die Kernstücke“ freute sich die Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach über die Schwerpunktsetzung der Regierungserklärung „Bayern ist es wert“ des Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder. „Wir gestalten den digitalen Wandel. Über allem steht für uns ein stabiles, menschliches, nachhaltiges und modernes Bayern“, unterstrich Gerlach.

Nachzulesen ist die Regierungserklärung „Bayern ist es wert“ hier. Insbesondere das Kapitel III widmet sich dem modernen Bayern mit dem digitalen Aufbruch.


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Keine Gewalt gegen Frauen Aktion

„Gewalt kommt uns nicht in die Tüte! Hinsehen! Helfen!“

„Die eigenen vier Wände sind leider nicht immer ein Ort des Vertrauens und der Geborgenheit“, erklärte Staatsministerin Judith Gerlach zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen. „Dagegen müssen wir etwas unternehmen“, findet sie. Deshalb nahm Gerlach auf Einladung des Zonta Clubs an deren Informationsstand am Samstag in Aschaffenburg teil und sensibilisierte Passanten für das brisante Thema. Die Bäckerei Hench unterstützte dieser Aktion mit entsprechend beschrifteten Brötchentüten.

Mehr Informationen zum Zonta Club Aschaffenburg und dem Thema finden Sie hier.


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Was in der Zeitung steht

Judith Gerlach in den Medien

Die Medien begleiteten die Berufung von Judith Gerlach zur Staatsministerin für Digitales. Es gab eine breite Berichterstattung, unter anderem im Main Echo, in der Münchner Abendzeitung, der Augsburger Allgemeinen, der Süddeutschen Zeitung, der BILD, auf BR24 und bei 17:30 SAT1 Bayern – sehen Sie selbst!


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