Aus der Presse

  • -

Judith Gerlach im Interview

Digitalministerin Judith Gerlach im Gespräch mit Primavera 24

Homeoffice, Live-Streams und Schulunterricht – Das Corona-Virus bestimmt derzeit unser Leben und ist mit weitreichenden Einschränkungen verbunden. Die Digitalen Medien bieten eine Chance etwas Normalität zu bewahren, es ergeben sich aber auch viele Fragen.

Lesen Sie dazu das komplette Interview mit der bayerischen Staatsministerin für Digitales Judith Gerlach.


  • -

WalderlebnisApp führt zu stattlichen Eichen im Spessart

Startschuss für eine außergewöhnliche App, die Spessartfans und solche, die es werden wollen, mit ausführlichen Informationen, sowie Bildern und Wanderrouten in den Spessart locken möchte. Gemeinsam mit dem Vorstand der Bayerischen Staatsforsten, Reinhard Neft, und dem Leiter des Forstbetriebs Heigenbrücken, Joachim Keßler, präsentierte Staatsministerin Judith Gerlach die neue App, die mit mobilen Endgeräten wie Smartphone oder Tablet von www.wald-im-spessart.de heruntergeladen werden kann.

Weitere Infos gibt es hier:

https://www.br.de/nachrichten/bayern/alte-baeume-und-wanderrouten-neue-spessart-app-vorgestellt,RhWtQfC


  • -

DLD Campus: Studierende treffen auf Politik und Wirtschaft

„Zahlreiche Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Politik zog es am Donnerstag nach Bayreuth. Bei dem von Hubert Burda Media veranstalteten Digital-Kongress „DLD Campus“ wurden Zukunftsthemen besprochen: von künstlicher Intelligenz bis Mobilität.

Zum dritten Mal veranstaltete Hubert Burda Media in Bayreuth den „DLD Campus“ – eine jährliche Konferenz rund um Zukunftstechnologie und Digitalisierung. Den Anfang machte Judith Gerlach – Bayerns Ministerin für Digitales. In ihrer Keynote ging die CSU-Politikerin auf die wichtigsten Digitalthemen ein: In Sachen künstliche Intelligenz soll Bayern eine „Leitregion in Europa werden“. Bei der Blockchain hofft sie auf Anwendungsmöglichkeiten in der Verwaltung. Und Start-Ups sollen durch digitale Gründerzentren weiter gefördert werden.

DLD Campus: „weiß-blauen Ideenreichtum“

Gerlach spricht über solche Themen natürlich regelmäßig. Was aber das Besondere war: Im Publikum saßen nicht nur die üblichen Unternehmer, Journalisten und Politiker – sondern zahlreiche Studierende. Die Ministerin pries den „weiß-blauen Ideenreichtum“ der Anwesenden und sie war damit nicht die einzige, die bei dem DLD Campus Bayreuth auf die Jugend setzte.“

https://www.br.de/nachrichten/netzwelt/dld-campus-studierende-treffen-auf-politik-und-wirtschaft,RUg1boU

 


  • -

Von Roboter bis Computerspiel

Am „Open Day“ der Berufsfachschule für IT-Berufe durfte ich mir vergangenen Montag spannende IT-Projekte der Schülerinnen und Schüler aus Aschaffenburg anschauen. Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Veranstaltung nun schon seit einigen Jahren als Schirmherrin betreuen darf – diesmal sogar als Digitalministerin. Nach dem Einblick in den diesjährigen „Open Day“ bin ich mir sicher: Bayern Digital kann mit solch kompetenten, jungen Azubis kommen! Vielen Dank auch an den Verantwortlichen Lehrer, Herrn Fünffinger, für sein großes Engagement.

Die Veranstaltung wird und diesem präsentiert. Dort finden sich auch Verlinkungen zum Main-Echo und MainTV:

http://www.bs2ab.de/index.php/collection/open-day-2019


  • -
Was in der Zeitung steht

Judith Gerlach in den Medien

Die Medien begleiteten die Berufung von Judith Gerlach zur Staatsministerin für Digitales. Es gab eine breite Berichterstattung, unter anderem im Main Echo, in der Münchner Abendzeitung, der Augsburger Allgemeinen, der Süddeutschen Zeitung, der BILD, auf BR24 und bei 17:30 SAT1 Bayern – sehen Sie selbst!


  • -

Staatsregierung in Alzenau

Der Freistaat Bayern wurde einen Tag lang von Alzenau aus regiert: Die Bayerische Staatsregierung um Ministerpräsident Horst Seehofer tagte auf der frisch renovierten Burg. Die ehemalige Kreisstadt feiert in diesem Jahr die 200-jährige Zugehörigkeit zu Bayern, was Grund genug für das Kabinett war, der nordwestlichsten Stadt im Freistaat einen Besuch abzustatten.

„Für Bürgermeister Alexander Legler und Landrat Ulrich Reuter eine gute Möglichkeit, in ihren Ansprachen für die Region zu werben – und für mich die Gelegenheit, im Mutterschutz mal wieder mit Ministern und Staatssekretären ins persönliche Gespräch zu kommen. Ein schöner Vormittag bei weiß-blauem Himmel – musikalisch toll umrahmt vom Musikverein Concordia Michelbach und dem Orchester des Spessart-Gymnasiums Alzenau“, genoss Judith Gerlach den Vormittag auf Burg Alzenau.

 


  • -

Familienpolitik ist mehr als Vereinbarkeit von Familie und Beruf

VOLKACH (Lkrs Kitzingen).  „Was zeichnet eine familienfreundliche Kommune aus?“ fragte sich der Familienbund der Katholiken (FDK) am Wochenende beim Schlossgespräch auf der Hallburg (Volkach / Lkrs Kitzingen). Das Institut für Familienforschung der Uni Bamberg (ifb) ermittelte in einer Befragung von 5000 Familien die eindeutige Antwort: Familien hilft am meisten ein Klima hoher Wertschätzung und Beachtung ihrer Bedürfnisse (45 %). Erst mit deutlichem Abstand wurde eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf (29 %) und mehr Geld (25 %) genannt.

Es sind also durchaus subjektiven Faktoren, die im Zweifel entscheiden, ob sich Familien in einer Kommune niederlassen oder bleiben. Für Stefan Paulus, Bürgermeister der 6000 Einwohner Gemeinde Knetzgau (Lkrs Haßberge) sind es viele kleine Mosaiksteinchen, die Eltern sagen lassen „die haben erkannt, was für uns wichtig ist“. So etwa ein Krippenplatz für jedes Kind, ausreichend Ganztagsplätze in der Schule und eine kommunale Ferienbetreuung. Wer im Altort baut bekommt einen finanziellen Zuschuss. Dank einem kommunalen Bündnis für Familie und Senioren zwischen Bürgern, Gemeinde und Kirchen gibt es ein Mehrgenerationenhaus, eine Babysitterbörse oder den Einkaufsbus. Dass Knetzgau seit einiger Zeit mehr Geburten als Todesfälle hat zeige, dass Familienförderung durchaus auch demografische Folgen habe.

Verkehrssituation schlägt Kitaplätze

Generell sind über 90 % der Familien mit ihrem Wohnumfeld zufrieden. Dennoch gibt es eindeutig Punkte, die für oder gegen die Familienfreundlichkeit einer Kommune sprechen: für 95 % der Familien ist Verkehrssicherheit der wichtigster Faktor, nur 36% sind hier mit der Situation vor Ort wirklich zufrieden. Danach folgen „ausreichend Spielplätze“ sowie Freizeitangebote für Jugendliche vor Ort“ (je 92 %) und ein „ausreichender öffentlicher Personennahverkehr“ (87 %). Die Frage nach Krippen- und Kitaplätzen landete mit 80 % erst auf Rang vier. Hier spiegelt sich die hohe Zufriedenheit bei der Betreuungssituation der 3-6jährigen wieder.

Wie kann eine Kommune aber das schmerzlich vermisste Klima (Ehepaare 50%, Alleinerziehende 70%) der Wertschätzung für Kindererziehung schaffen? Für Bürgermeister Paulus sind es viele kleine Punkte, die ein Mosaik ergeben. So etwa für jedes Kind einen Krippenplatz – interkommunal müssten hier für Alleinerziehende Öffnungszeiten bis 20 Uhr möglich sein. Weiterhin ausreichend Ganztagsplätze in der Schule und eine kommunale Ferienbetreuung. Familien, die im Altort bauen, fördert Knetzgau mit finanziellem Zuschuss.

Geld durch Mischfinanzierungen

Für Landtatsabgeordnete Gerlach bedeutet Familienfreundlichkeit einer Kommune, zusammen mit den Betroffenen vor Ort zu schauen, was an Schwerpunktsetzung notwendig sei. Nach dem Ausbau der Kinderbetreuung, sieht die Sozialpolitikerin im Ausbau der schulischen Ganztagsbetreuung den nächsten Schritt. Natürlich koste das Geld, aber „wenn der Bedarf da ist, muss eine Kommune dem gerecht werden“, so Gerlach. Dazu seien Mittel im Familienpakt Bayern vorgesehen. Es gelte auch, den Erzieherberuf attraktiver zu gestalten. Er sei sehr vielseitig, aber zu schlecht bezahlt. Es sei nicht einzusehen, warum etwa eine Erzieherin bei längerer Ausbildung weniger verdiene als eine Grundschullehrerin.

Landrat Töpper sprach die Verantwortung der Landkreise für die weiterführenden Schulen an. Es brauche eigenständige Schulprofile und eine flächendeckende Jugendsozialarbeit an Schulen. Dies sei aber nur durch Cofinanzierungen möglich. Das selbe gelte auch für die vielerorts problematische Situation beim Öffentlicher Nahverkehr, die Familien benachteilige. Flankieren könnten „sachte Maßnahmen“ für Familien in besonderen Herausforderungen, etwa Familienhebammen, Familienpatenschaften oder Vermittelungsstellen für Tagesmüttern.

Michael Kroschewski, Vorsitzender des Familienbund, forderte Familie nicht zu verzwecken. Familienfreundlichkeit spielt nur dann eine Rolle, wenn plötzlich Angst vor Fachkräftemangel herrsche. Das habe mit Wertschätzung nichts zu tun. Es wies auch auf die bestehenden niederschwelligen Angebote der Familienbildung durch die freien Trägern hin. Es sei wichtig, die Arbeit der lokalen Familienstützpunkte damit besser zu verknüpfen, um Familienarbeit nachhaltiger zu gestalten.

Gerlinde Martin dankte als Vorsitzende des FDK-Sachausschuss Familienpolitik den rund 70 anwesenden Gästen für die aktive Diskussion und machte Mut zu engagierter Familienpolitik vor Ort.

Bericht in der Main Post


  • -

Judith Gerlach: Am „Girls‘ und Boys‘Day“ neue Wege für die Berufswahl entdecken!

Aschaffenburg. „Wer sagt, dass nicht auch Mädchen Elektrotechniker und Jungen Erzieher werden können? Bei der Berufsorientierung sollte es um die Stärken des jeweiligen Jugendlichen gehen und nicht um Geschlechterklischees“, so Judith Gerlach.

Nach wie vor sind Frauen in technischen Berufen so unterrepräsentiert wie Männer in sozialen Berufen. Deshalb wurde der „Girls‘ und Boys‘Day“ ins Leben gerufen. Schülerinnen sollen vor allem für die sogenannten MINT-Berufe begeistert werden, also Berufe in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Auf der anderen Seite haben Jungen die Möglichkeit, Berufe im sozialen, erzieherischen oder pflegerischen Bereich kennenzulernen, die immer noch als „typisch weiblich“ gelten.

„Es ist zwar erfreulich, dass wir in den vergangenen Jahren eine Steigerung der weiblichen Fachkräfte in technischen Berufen beobachten können. Trotzdem ist der Frauenanteil im Bereich Technik, Handwerk, Naturwissenschaft und IT nicht einmal halb so hoch wie über alle Berufe hinweg – nur jeder fünfte Beschäftigte in diesem Bereich ist weiblich. Mehr als die Hälfte der Mädchen wählt aus nur zehn verschiedenen Ausbildungsberufen im dualen System – kein naturwissenschaftlich-technischer Beruf ist darunter“, betont Judith Gerlach.

Auf der anderen Seite sind gerade einmal knapp fünf Prozent der Beschäftigten in Kindertageseinrichtungen männlich. Auch bei den Pflegekräften liegt der Männeranteil nur zwischen 13 und 15 Prozent. Dabei sind gerade in diesen Bereichen häufig qualifizierte Männer gesucht, so dass sich hier interessante Zukunftschancen für Jungen bieten.

„Wir müssen junge Frauen und Männer motivieren, ihre individuellen Talente, Fähigkeiten und Interessen zu entdecken, und diese bewusst am Arbeitsmarkt einzubringen“, so Judith Gerlach.

„Auch die Unternehmen sind hier gefragt. Der „Girls‘ und Boys‘Day“ bietet die Möglichkeit, neue Bewerber zu begeistern und dadurch die Anzahl guter Nachwuchskräfte in der jeweiligen Branche zu erhöhen“, fügt Judith Gerlach hinzu. „Der Fachkräftemangel stellt sowohl den Staat, als auch Wirtschaft und Gesellschaft vor große Herausforderungen. Keiner kann es sich mehr leisten, auf das Potential von Frauen oder Männern zu verzichten, weder im technischen, noch im sozialen Bereich“, so Judith Gerlach abschließend.

Infoblatt-Girls-und-BoysDay-2015

Herunterladen

Webseite „Boys’Day“

Webseite „Girls’Day“


  • 0

„Ja ich will… mich selbst entscheiden!“

In der März-April-Ausgabe der bayernweiten Zeitschrift „Gemeinde creativ“ wurde mein Artikel „Ja ich will… mich selbst entscheiden!“ veröffentlicht. Ich widme mich dabei der Frage, ob es in unserer Gesellschaft wirklich eine Wahlfreiheit in Bezug auf die Familiengestaltung gibt. Was denken Sie/Ihr über dieses Thema?

Schreiben Sie mir einen Kommentar unter den Artikel.

GC_002-2015_Gerlach_Ja_ich_will

Herunterladen


  • -

Pressemitteilung: Friedrich-Dessauer-Gymnasium wird Pilotschule für die Mittelstufe Plus

Das Friedrich-Dessauer-Gymnasium Aschaffenburg ist eine von 47 Pilotschulen für die Mittelstufe Plus. Das gab Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle heute bekannt. Für die Landtagsabgeordnete Judith Gerlach eine gute Wahl: „Die Mittelstufe Plus ist ein zukunftsweisendes Konzept, das Schülerinnen und Schülern mit dem entsprechenden pädagogischem Bedarf mehr Lernzeit ermöglicht. Die Teilnahme des Dessauer Gymnasiums am Pilotverfahren ermöglicht es, direkt vor Ort erste Erfahrungen mit dem Konzept zu sammeln.“

71 Schulen aus ganz Bayern hatten sich beworben, zwei Drittel davon wurden in den Kreis der Pilotschulen aufgenommen. Dabei war es wichtig, dass sowohl große wie kleine Gymnasien einbezogen werden. Außerdem wurde sichergestellt, dass Gymnasien in Städten, Großstädten wie auch im ländlichen Raum, sowie Gymnasien mit unterschiedlichen Ausbildungsrichtungen und Sprachen folgen in den Pilotversuch einbezogen werden. Letztlich kann so die gesamte Vielfalt der bayerischen Gymnasiallandschaft abgebildet werden.

„Die Mittelstufe Plus ist unsere Antwort auf die wachsende Heterogenität der
Schülerschaft“, Judith Gerlach

„Die Schülerinnen und Schüler erfahren eine deutliche Entlastung bei den Wochenstunden und in der Anzahl der Fächer. Und sie bekommen eine zusätzliche Förderung – vor allem in den Kernfächern.“ Das Konzept der Mittelstufe Plus geht auf eine Resolution der CSUFraktion im Bayerischen Landtag zurück, die sie vergangenes Jahr bei ihrer Klausurtagung in Kloster Banz verabschiedet hatte.
Nach der Pilotphase wird es – eine positive Bilanz vorausgesetzt – jedem Gymnasium freigestellt sein, die Mittelstufe Plus anzubieten.


Jetzt meine Facebook-Seite liken!